____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Persische Rennratte
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Die Persische Rennratte (Meriones persicus) ist eine zu den Rennratten gehörende Art der RennmĂ€use und wurde 1875 von William Thomas Blanford als Gerbillus persicus beschrieben. Sie ist in mehreren Unterarten ĂŒber den Iran und Afghanistan sowie ĂŒber angrenzende Gebiete Pakistans, Turkmenistans, Aserbaidschans, Armeniens, der TĂŒrkei und des Irak verbreitet. DarĂŒber hinaus wird sie als Heimtier gehalten.
Der Körper dieser mittelgroĂen bis groĂen Rennratte misst gewöhnlich 132 bis 185 Millimeter, der sehr lange Schwanz 136 bis 190 Millimeter und sie wiegt gewöhnlich 75 bis 172 Gramm. Oberseits ist ihr weiches Fell gelbbraun bis rotbraun gefĂ€rbt, unterseits ist es weiĂ. Der Schwanz trĂ€gt im hinteren Drittel eine dicke Quaste. Der Lebensraum der Persischen Rennratte sind GebirgshĂ€nge und Hochlandsteppen. Sie bevorzugt steinigen Untergrund, ist ĂŒberwiegend dĂ€mmerungs- und nachtaktiv und ernĂ€hrt sich von Pflanzensamen und anderen Pflanzenteilen.
Von der Königsrennratte unterscheidet sich die Persische Rennratte Ă€uĂerlich durch das weichere Fell,cite-ref-hb1991-292-1-0[1] die vollstĂ€ndig weiĂe Unterseite, den gewöhnlich mehr als körperlangen Schwanz und die ausgeprĂ€gtere Schwanzquaste, von anderen Rennratten wie der Tamarisken-Rennratte durch die vollstĂ€ndig unbehaarten FuĂsohlen.cite-ref-c1980-125-2-0[2] Von der Ă€uĂerlich Ă€hnlichen Tristram-Rennratte unterscheidet sie sich zudem durch den deutlicheren Ăberaugenfleck, das Fehlen von Aufhellungen unter dem Auge, die gröĂere OhrlĂ€nge und die gröĂere HinterfuĂlĂ€nge.cite-ref-g-2009-168-3-0[3]cite-ref-g-2009-169-4-0[4] Anders als bei der Buschschwanz-Rennmaus sind die hinteren Sohlenballen verkleinert.cite-ref-p-1990-265-5-0[5]
Contents
⹠Körperbau
âą KörpermaĂe
âą Fell und Farbe
⹠SchÀdel
âą Verdauungstrakt
âą Penis
⹠Körperfunktion
âą Genetik
âą Fortpflanzung
âą Verbreitung
âą Fossilfunde
âą Weblinks
âą Literatur
âą Anmerkungen
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Körperbau
KörpermaĂe
Die Persische Rennratte ist eine mittelgroĂecite-ref-d2009-f8-11-0[11] bis groĂe,cite-ref-kv2009-230-12-0[12] krĂ€ftige und schwer gebaute, jedoch elegant wirkende Rennratte.cite-ref-hb1991-292-1-1[1] Ihr Schwanz ist gewöhnlich lĂ€nger als der Körpercite-ref-kv2009-230-12-1[12] und kann beinahe dessen anderthalbfache LĂ€nge erreichen. Auch die Hinterpfoten sind vergleichsweise lang und schmal,cite-ref-gj1995-persicus-13-0[13] wĂ€hrend die Vorderpfoten deutlich kĂŒrzer sind.cite-ref-kv2009-230-12-2[12] Die Ohrmuscheln sind die gröĂten aller Rennrattencite-ref-p-1990-265-5-1[5] und stehen vergleichsweise aufrecht.cite-ref-r2005-235-14-0[14] In Transkaukasien konnten zwischen verschiedenen Populationen deutliche GröĂenunterschiede festgestellt werden. MĂ€nnchen sind gröĂer und schwerer als Weibchen.cite-ref-kv2009-233-15-0[15]
Bei einer Reihe von Exemplaren aus Armenien, dem Norden des Iran und der TĂŒrkei betrug die Kopf-Rumpf-LĂ€nge 132 bis 185 Millimeter und durchschnittlich 162,6 Millimeter, die SchwanzlĂ€nge 136 bis 190 Millimeter und durchschnittlich 167,2 Millimeter, die HinterfuĂlĂ€nge 30,0 bis 45,0 Millimeter und durchschnittlich 38,6 Millimeter und die OhrlĂ€nge 19,4 bis 27,0 Millimeter und durchschnittlich 23,3 Millimeter. Das Körpergewicht betrug 75 bis 172 Gramm und durchschnittlich 119,5 Gramm.cite-ref-kv2009-t44-16-0[16] Mit 17,6 Prozent war der Anteil der Exemplare mit einem Körpergewicht ĂŒber 150 Gramm in Armenien gering.cite-ref-kv2009-233-15-1[15] Die SchwanzlĂ€nge betrug 80,0 bis 128,0 Prozent der Kopf-Rumpf-LĂ€nge und durchschnittlich 102,7 Prozent dieser LĂ€nge. Bei 62 Prozent der Exemplare war der Schwanz lĂ€nger als der Körper.cite-ref-kv2009-230-12-3[12] In menschlicher Obhut erreicht die Persische Rennratte gewöhnlich ein Körpergewicht von 120 bis 180 Gramm.cite-ref-w2008-5-17-0[17]
Fell und Farbe
Das Fell der Persischen Rennratte ist weich, dicht und fein. Die Fellfarbe variiert individuellcite-ref-hb1991-292-1-2[1] und je nach Unterart oberseits von gelbbraun bis krĂ€ftig-rotbraun mit unterschiedlichen Anteilen schwarzer Haarspitzen,cite-ref-g-2009-168-3-2[3] die dem Fell einen gesprenkelten Anschein verleihen. In der Mitte ist der RĂŒcken dunkler. Exemplare in trockenen Gebieten sind eher dunkelcite-ref-kv2009-231-18-0[18] und nach Norden hin wird die Fellfarbe generell heller.cite-ref-gj1995-persicus-13-1[13] In den WĂŒstengebieten Mesopotamiens ist der RĂŒcken fahlgelb, im kurdischen Bergland rötlichbraun,cite-ref-a-2009-224-6-1[6] in Turkmenistan hell und im Osten Afghanistans dunkel.cite-ref-p-1990-265-5-2[5] Im Osten der TĂŒrkei sind die MĂ€nnchen in der RĂŒckenmitte gelbbraun und die Weibchen dunkelbraun. Andere Fellmerkmale sind bei MĂ€nnchen und Weibchen gleich.cite-ref-yc1999-270-19-0[19] Mit 13 Millimetern an der Schulter, 17 Millimetern am Rumpf und 10 Millimetern am Bauch sind die seidenweichen Haare lang.cite-ref-kv2009-231-18-1[18] Die Haare der Oberseite sind an der Basis aschgrau und weisen feine, schwarze Spitzen auf, die der Unterseite sind weiĂ bis zur Wurzel.cite-ref-hb1991-292-1-3[1]
Gewöhnlich ist der Kopf insgesamt nicht heller als der RĂŒcken, jedoch befinden sich hĂ€ufigcite-ref-p-1990-265-5-3[5] ein markanter, weiĂer Fleck am oberen oder am hinteren oberen Rand des Augescite-ref-kv2009-231-18-2[18] und ein weiĂes HaarbĂŒschel hinter jedem Ohr. Die Ohren sind weniger stark pigmentiert als die der Königsrennratte und halbwegs durchscheinend. Innen sind sie mit hellgrauen und auĂen mit feinen, hellbraunen Haaren besetzt.cite-ref-hb1991-292-1-4[1] Die steifen Haare an ihrem Rand sind weiĂ. Die Stirn hat dieselbe Farbe wie der RĂŒcken, ist jedoch etwas matter.cite-ref-kv2009-231-18-3[18] Die Wangen sind unterhalb der Ohren grĂ€ulich abgedunkelt, ansonsten sind sie aufgehelltcite-ref-hb1991-292-1-5[1] und blass-gelbbraun.cite-ref-kv2009-231-18-4[18] Die Körperseiten können ebenfalls etwas aufgehellt sein.cite-ref-p-1990-265-5-4[5] Sie sind gewöhnlich blass-gelbbraun oder rostfarben-gelbbraun bei dunklen Exemplarencite-ref-kv2009-231-18-5[18] und können einen klaren, gelbbraun-orangefarbenen Streifen aufweisen. Entlang der Wangen und Körperseiten verlĂ€uft der markante Ăbergang zwischen dem Fell der Oberseite und dem der Unterseite,cite-ref-hb1991-292-1-6[1] der besonders bei dunklen Exemplaren deutlich ausgeprĂ€gt ist.cite-ref-kv2009-231-18-6[18] Der obere Teil der GliedmaĂen entspricht dabei farblich den Körperseiten, wĂ€hrend der untere Teil,cite-ref-p-1990-265-5-5[5] die Innenseiten,cite-ref-hb1991-292-1-7[1] die Vorderpfoten,cite-ref-kv2009-231-18-7[18] die Oberseite der Hinterpfoten, die Oberlippen und die Körperunterseite reinweiĂ sind.cite-ref-hb1991-292-1-8[1] Ebenso wie die HandflĂ€chencite-ref-kv2009-230-12-4[12] sind die FuĂsohlen vollkommen unbehaart. Die vordere HĂ€lfte sowie die Unterseite der Zehen sind hell. Die hintere HĂ€lfte von der Sohlenmitte bis zur Ferse ist gewöhnlich schwarzbraun, jedoch fehlt der Unterart Meriones persicus suschkini die schwĂ€rzliche FersenfĂ€rbung.cite-ref-g-2009-168-3-3[3]
Der durchgehend dicht behaarte Schwanz ist deutlich zweifarbigcite-ref-kv2009-231-18-8[18] und je nach Unterart verschieden gefĂ€rbt.cite-ref-g-2009-168-3-4[3] Die Oberseite entspricht farblich der des RĂŒckenscite-ref-kv2009-231-18-9[18] und ist unterschiedlich stark mit schwarzen HĂ€rchen besetzt,cite-ref-g-2009-168-3-5[3] die gewöhnlich einen schwarzen Streifen bilden.cite-ref-kv2009-231-18-10[18] Die Unterseite ist mehr oder weniger hell,cite-ref-g-2009-168-3-6[3] von grĂ€ulich-weiĂ bis rostfarben.cite-ref-kv2009-231-18-11[18] Im Osten der TĂŒrkei ist die vordere HĂ€lfte des Schwanzes schwach mit schwarzen HĂ€rchen besetzt und die Unterseite ist weiĂ bis gelbbraun.cite-ref-yc1999-270-19-1[19] Die Haare der hinteren SchwanzhĂ€lfte werden zunehmend lĂ€nger,cite-ref-hb1991-292-1-9[1] erreichen dabei eine LĂ€nge von 25 bis 27 Millimeterncite-ref-kv2009-231-18-12[18] und bilden am Ende eine dicke Quaste, die anders als bei der Königsrennratte ebenso an den Seiten wie auf der Oberseite ausgebildet ist.cite-ref-hb1991-292-1-10[1] AuĂer an der Unterseite, wo sie weniger lang ist, nimmt diese Quaste gut ein Drittel des Schwanzes ein.cite-ref-kv2009-231-18-13[18] Die Quaste ist somit die gröĂte aller Rennratten. Bei Exemplaren in Transkaukasien ist sie am schwĂ€chsten ausgebildet. Sie ist aschgrau bis graubraun,cite-ref-p-1990-265-5-6[5] rotbraun oder schwarz gefĂ€rbt.cite-ref-gj1995-persicus-13-2[13] Bei einigen Exemplaren ist die Ă€uĂerste Schwanzspitze weiĂ, bei anderen ist sie schwarzbraun.cite-ref-hb1991-293-20-0[20]
Weitere Ă€uĂere Merkmale
Die Tasthaare am Kopf der Persischen Rennratte sind sehr lang.cite-ref-p-1990-265-5-7[5] Anders als bei den meisten Rennratten sind Wangentasthaare vorhanden.cite-ref-p-1990-259f-264-270-308-21-0[21] Die Oberlippentasthaare messen gewöhnlich 53 bis 60 Millimetercite-ref-kv2009-231-18-14[18] und bis zu 90 Millimeter. Wie fĂŒr steinernen Untergrund bevorzugende Nagetiere typisch sind die Tasthaare an der Handwurzel gut entwickeltcite-ref-gj1995-persicus-13-3[13] und die vorderen Haare umgeben beinahe die gesamte HandflĂ€che. Die hinteren Sohlenballen sind klein, die vier Zehenballen sind dagegen groĂcite-ref-p-1990-252-22-0[22] und verhornt.cite-ref-gj1995-persicus-13-4[13] Die Krallen sind weiĂ oder blass-hornfarben.cite-ref-r2005-235-14-1[14] An den Vorderpfoten sind sie 3,5 bis 3,9 Millimeter lang und an den Hinterpfoten 3,6 bis 4,5 Millimeter.cite-ref-kv2009-231-18-15[18] Die Weibchen der Persischen Rennratte haben acht Zitzen.cite-ref-n1999-1455-23-0[23] Bei einem MĂ€nnchen war die TalgdrĂŒse in der Bauchmitte 19 Millimeter lang und sechs Millimeter breit und bei einem Weibchen war sie 13 Millimeter lang und drei Millimeter breit.cite-ref-ss1966-t2-24-0[24]
SchÀdel
Der SchĂ€del der Persischen Rennratte ist krĂ€ftig gebautcite-ref-hb1991-292-1-11[1] und Ă€hnelt dem der Tristram-Rennratte.cite-ref-kv2009-231-18-16[18] Die Schnauze ist im Vergleich zum HirnschĂ€del stark verlĂ€ngert.cite-ref-p-1990-265-5-8[5] Sie ist weniger gewölbt und lĂ€nger als bei der Königsrennratte. Die vordere Spitze der vergleichsweise geraden Nasenbeine ragt weiter ĂŒber die SchneidezĂ€hne hinaus als bei diesercite-ref-hb1991-292-1-12[1] und ist stumpf. Hinten reichen die Nasenbeine nicht bis zur Höhe der TrĂ€nenbeine.cite-ref-kv2009-231-18-17[18]
Im Vergleich zur Tristram-Rennratte ist der SchĂ€del ĂŒber die Jochbögen schmaler.cite-ref-kv2009-231-18-18[18] Diese laufen nur geringfĂŒgig auseinander,cite-ref-p-1990-265-5-9[5] sind hinten weniger stark geweitet und liegen bei einigen Exemplaren nahezu parallel zueinander. Die hintere Jochbogenwurzel ist weiter nach hinten verlagert als bei der Tristram-Rennrattecite-ref-kv2009-231-18-19[18] und die vordere ist in der Seitenansicht vergröĂert.cite-ref-kv2009-232-25-0[25] Der Orbitalschild der Jochbögen ist klein,cite-ref-p-1990-265-5-10[5] das Unteraugenloch ist weiter geöffnet als bei der Königsrennrattecite-ref-hb1991-292-1-13[1] und der Masseterhöcker ist gut entwickelt.cite-ref-kv2009-232-25-1[25] Die Jochbogenplatte ragt weniger weit nach vorne als bei der Königsrennrattecite-ref-hb1991-292-1-14[1] und ihre Vorderkante ist gerade und verlĂ€uft senkrecht,cite-ref-kv2009-232-25-2[25] oder sie ist stĂ€rker gewölbt und unten rĂŒckwĂ€rts versetzt.cite-ref-hb1991-292-1-15[1] Anders als bei allen anderen Rennratten ist die vordere, obere Kante des Jochbogendorns nach auĂen gebogen,cite-ref-p-1990-259f-264-270-308-21-1[21]cite-ref-p-1990-265-5-11[5] jedoch weniger als bei der Buschschwanz-Rennmaus.cite-ref-p-1990-255-26-0[26]
Der im Vergleich zur Schnauze verkĂŒrzte HirnschĂ€del ist schmaler als die Jochbögen, nicht sehr tief,cite-ref-kv2009-231-18-20[18] nicht eben, sondern abgerundet,cite-ref-yc1999-270-19-2[19] und hinten stĂ€rker gewölbt als bei der Königsrennratte.cite-ref-hb1991-292-1-16[1] So fĂ€llt der HirnschĂ€del nach hinten auf der Höhe von Scheitelbein und Zwischenscheitelbein ab.cite-ref-yc1999-270-19-3[19] In der Seitenansicht wirkt der ĂŒberhöhte HirnschĂ€del eher birnenförmig und hinten ist er weniger verkĂŒrzt als bei der Königsrennratte.cite-ref-hb1991-292-1-17[1] In der Draufsicht sind die Stirnbeine vergröĂert, die Scheitelbeine sind nach hinten verschoben und die dazwischen verlaufende Kranznaht bildet eine gerade Linie. Das Zwischenscheitelbein ist mĂ€Ăig groĂ, eiförmig oder beinahe eiförmig.cite-ref-kv2009-232-25-3[25] Die Medianlinie des Supraoccipitale befindet sich gröĂtenteils hinter der hinteren SchĂ€delspitze.cite-ref-yc1999-270-19-4[19] Bis auf die bei erwachsenen Tieren ausgeprĂ€gten Temporal-, Lambda- und Mastoidleistencite-ref-hb1991-292-1-18[1] sind Knochenleisten nur schwach entwickelt.cite-ref-p-1990-265-5-12[5] Die Supraorbitalleisten sind nicht sehr ausgedehnt und erreichen kaum die Scheitelbeine.cite-ref-kv2009-232-25-4[25]
Die schwach entwickelten,cite-ref-a-2009-224-6-2[6] wie bei der Tristram-Rennratte insbesonderecite-ref-h1973-86-27-0[27] vorderhalb des Gehörgangs nicht aufgeblĂ€htencite-ref-kv2009-232-25-5[25] Gehörkapseln sind deutlich kleiner als bei der Königsrennratte,cite-ref-hb1991-292-1-19[1] kĂŒrzer als die zahnfreie LĂŒcke zwischen Schneide- und BackenzĂ€hnencite-ref-a-2009-224-6-3[6] und gehören somit zu den kleinsten der Rennratten.cite-ref-p-1990-255-26-1[26] Auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion werden sie nach Osten hin gröĂercite-ref-gj1995-persicus-13-5[13] und in Turkmenistan sind sie am gröĂten.cite-ref-p-1990-265-5-13[5] In der Draufsicht ist ihr Mastoidanteil kaum zu sehen.cite-ref-kv2009-232-25-6[25] Die Mastoidkammer reicht hinten nicht ĂŒber die GelenkfortsĂ€tze des Hinterhauptbeins hinauscite-ref-hb1991-292-1-20[1]cite-ref-a-2009-224-6-4[6] und der Paroccipitalfortsatz des Hinterhauptbeins ist in der Seitenansicht ĂŒber die gesamte LĂ€nge der Kammer sichtbar.cite-ref-hb1991-292-1-21[1] Die eiförmige oder vorne eingedrĂŒcktecite-ref-kv2009-232-25-7[25] Foveola suprameatica ist wie bei der Königsrennratte klein und hinten geschlossencite-ref-hb1991-292-1-22[1] und somit kleiner als bei der Tristram-Rennratte.cite-ref-kv2009-232-25-8[25] Der Ă€uĂere knöcherne Gehörgang ist stark verlĂ€ngertcite-ref-p-1990-265-5-14[5] und sein oberer Rand ist anders als bei der Tamarisken-Rennratte kaum von der Kante der Gehörkapseln getrennt.cite-ref-gj1995-meriones-28-0[28] Sein Vorderrand ist nicht verdickt und ragt seitlich beinahe so weit hervor wie die hintere Jochbogenwurzel, berĂŒhrt den Jochbogen jedoch nicht.cite-ref-hb1991-292-1-23[1] Hammer und Amboss sind mittig hinter einem oberhalb von Hammergriff und Trommelfell liegenden,cite-ref-h1973-86-27-1[27] gut entwickelten, knöchernen Auswuchs des Paukenbeins nach unten verborgen.cite-ref-hb1991-292-1-24[1] Ein Nebentrommelfell ist nicht vorhanden.cite-ref-p-1990-264-29-0[29]
Die eiförmigencite-ref-kv2009-232-25-9[25] Schneidezahnlöcher sind niemals kĂŒrzer als die obere Zahnreihe,cite-ref-p-1990-264-29-1[29] reichen jedoch aufgrund der langen zahnfreien LĂŒcke nicht bis zu dieser zurĂŒck. Die hinteren Gaumenlöcher sind schmal, das FlĂŒgelbein ist lang und die Fossa interpterygoidea des Keilbeins ist dreieckig.cite-ref-kv2009-232-25-10[25] Ein Alisphenoidsteg ist nicht vorhanden.cite-ref-p-1990-264-29-2[29] Obwohl der letzte Backenzahn verkĂŒrzt ist,cite-ref-gj1995-persicus-13-6[13] ist die obere Zahnreihe lĂ€nger als bei anderen Rennratten.cite-ref-p-1990-257-30-0[30] Der Unterkiefer ist charakteristisch fĂŒr Rennratten mit kleinen Gehörkapselncite-ref-p-1990-265-5-15[5] und weist gegenĂŒber dem der Tristram-Rennratte keine Besonderheiten auf.cite-ref-kv2009-232-25-11[25] Er ist zierlichcite-ref-hb1991-292-1-25[1] und die UnterkieferĂ€ste sind breit.cite-ref-a-2009-224-6-5[6] Der Muskelfortsatz ist nur schwach ausgebildet,cite-ref-hb1991-292-1-26[1] vergleichsweise schwer gebaut und der Winkelfortsatz ist ebenfalls zierlich. Der Zahnfachfortsatz ist recht kleincite-ref-kv2009-232-25-12[25] und befindet sich anders als bei der Tamarisken-Rennratte auf der Höhe des Unterkiefereinschnitts oder davor.cite-ref-gj1995-meriones-28-1[28] Die Masseterkante ist sehr kurz und reicht vorne nur bis zur zweiten Schmelzplatte des ersten unteren Backenzahns.cite-ref-p-1990-257-30-1[30]
Bei einer Reihe von Exemplaren aus Armenien, dem Norden des Iran und der TĂŒrkei betrug die CondylobasallĂ€nge 34,3 bis 41,4 Millimeter und durchschnittlich 37,7 Millimeter, die zygomatische Breite 19,3 bis 23,5 Millimeter und durchschnittlich 21,3 Millimeter, die GehörkapsellĂ€nge 10,0 bis 14,4 Millimeter und durchschnittlich 11,6 Millimeter und die obere ZahnreihenlĂ€nge 5,9 bis 6,9 Millimeter und durchschnittlich 6,3 Millimeter.cite-ref-kv2009-t44-16-1[16] Bei drei MĂ€nnchen aus dem Osten der TĂŒrkei betrug die OccipitonasallĂ€nge durchschnittlich 43,2 Millimeter, die CondylobasallĂ€nge 39,3 Millimeter, die BasallĂ€nge 37,1 Millimeter, die NasalialĂ€nge 17,4 Millimeter, die zygomatische Breite 22,5 Millimeter, die Interorbitalbreite 7,3 Millimeter, die HirnschĂ€delbreite 17,7 Millimeter und die Mastoidbreite 13,4 Millimeter. Die GehörkapsellĂ€nge betrug durchschnittlich 12,7 Millimeter, die PalatallĂ€nge 19,9 Millimeter, die GaumenspaltenlĂ€nge 7,7 Millimeter, die DiastemalĂ€nge 12,5 Millimeter, die obere ZahnreihenlĂ€nge 6,3 Millimeter, die untere ZahnreihenlĂ€nge 6,5 Millimeter und die MandibellĂ€nge 23,7 Millimeter. Der erste obere Backenzahn war durchschnittlich 2,7 Millimeter lang, der zweite 1,7 Millimeter und der dritte 0,8 Millimeter. Der erste untere Backenzahn war durchschnittlich 2,5 Millimeter lang, der zweite 1,7 Millimeter und der dritte 0,9 Millimeter.cite-ref-yc1999-t1-31-0[31] Die zygomatische Breite betrĂ€gt 51,7 bis 60,1 Prozent und durchschnittlich 56,6 Prozent der CondylobasallĂ€nge, die HirnschĂ€delbreite 52,6 bis 57,8 Prozent und durchschnittlich 55,2 Prozent der CondylobasallĂ€nge und die HirnschĂ€delhöhe durch die Gehörkapseln 38,0 bis 45,3 Prozent und durchschnittlich 40,5 Prozent der CondylobasallĂ€nge.cite-ref-kv2009-231-18-21[18] Mit durchschnittlich 30,6 Prozent der LĂ€nge ist die GehörkapsellĂ€nge gewöhnlich weniger als ein Drittel so lang wie die CondylobasallĂ€nge.cite-ref-kv2009-232-25-13[25]
Verdauungstrakt
Die oberen NagezÀhne der Persischen Rennratte bilden einen weniger ausgeprÀgten spitzen Winkel mit der SchÀdelachse als bei der Königsrennrattecite-ref-hb1991-292-1-27[1] und sind etwas krÀftiger als die der Tristram-Rennratte.cite-ref-kv2009-232-25-14[25] Der Schmelz ihrer Vorderseite ist gelb bis orange gefÀrbtcite-ref-kv2009-233-15-2[15] mit einer einzelnen Furche. Die BackenzÀhne weichen bei keinem Merkmal sonderlich von denen der Königsrennrattecite-ref-hb1991-292-1-28[1] oder der Tristram-Rennratte ab.cite-ref-kv2009-232-25-15[25] Der erste obere Backenzahn hat drei Wurzeln, der zweite hat zwei Wurzeln und der dritte hat eine Wurzel.cite-ref-kv2009-233-15-3[15]
Das VerhĂ€ltnis von DarmlĂ€nge zu KörperlĂ€nge betrĂ€gt bei der Persischen Rennratte 4,6 zu 1. Der DĂŒnndarm macht 67 Prozent der DarmlĂ€nge, der Dickdarm 19 Prozent und der Blinddarm 14 Prozent der LĂ€nge aus.cite-ref-v1979-t7-32-0[32] Die Volumenzunahme des Blinddarms aufgrund der Ampulla coli ist gering. Die Dickdarmspirale hat zwei Windungen.cite-ref-v1979-257-33-0[33] Eine Gallenblase ist vorhanden und der quadratische Lappen der Leber ist schwach entwickelt.cite-ref-v1979-276-34-0[34]
Penis
Der Penis der Persischen Rennratte ist stockförmig und ohne besondere Merkmale.cite-ref-yc1999-270-19-5[19] Die Papillen im MĂŒndungskrater der Harnröhre sind einfach gebaut und entsprechen dem ursprĂŒnglichen Merkmalszustand der Rennratten.cite-ref-p-1990-253-35-0[35] Die oberen Papillen weisen keine Falte auf, die unteren sind schmal und haben zwei Spitzen.cite-ref-p-1990-264-29-3[29] Die Eichel ist zylindrisch.cite-ref-kv2009-231-18-22[18]
Der Penisknochen besteht aus drei körperfernen, verknorpelten Teilen und einem körpernahen, verknöcherten Teil, dem eigentlichen Penisknochen. Dieser setzt sich zusammen aus einem stockförmigen Schaft und einer fĂŒnfeckigen Basis,cite-ref-yc1999-270-19-6[19] deren körpernaher Rand abgerundet ist.cite-ref-kv2009-231-18-23[18] Bei zwei Exemplaren aus dem Osten der TĂŒrkei betrug die LĂ€nge des eigentlichen Penisknochens 4,4 Millimeter und seine Breite an der Basis 2,1 bzw. 2,6 Millimeter.cite-ref-yc1999-t1-31-1[31]
Körperfunktion
Der Stoffwechsel der Persischen Rennratte unterliegt jahreszeitlichen VerĂ€nderungen. So ist die Stoffwechselrate im Herbst und Winter am höchsten und im FrĂŒhling und Sommer am geringsten. Die HĂ€moglobinkonzentration im Blut und der Grundumsatz unterliegen ausgeprĂ€gten Schwankungen. Die obere kritische Temperatur liegt dagegen ganzjĂ€hrig gewöhnlich bei 35 Grad Celsius, jedoch wurde im Herbst auch eine kritische Temperatur von nur 25 Grad Celsius ermittelt. Der Sauerstoffverbrauch ist im FrĂŒhling und Herbst am höchsten und im Sommer am niedrigsten.cite-ref-nl1975-526-36-0[36]
Genetik
Der Karyotyp der Persischen Rennratte weist im doppelten Chromosomensatz 42 Chromosomen auf. Dieser fĂŒr Rennratten geringe Wertcite-ref-p-1990-265-5-16[5] ist vermutlich ĂŒber alle Populationen gleich.cite-ref-yc1999-273-37-0[37] Wie bei den meisten Rennratten ĂŒberwiegen die zweiarmigen gegenĂŒber den einarmigen Chromosomen und die Anzahl der Chromosomenarme variiert von 74 bis 78.cite-ref-p-1990-265-5-17[5] Bei Exemplaren aus dem Osten der TĂŒrkei sind 17 Autosomenpaare meta- oder submetazentrisch und drei Paare sind akrozentrisch. Die Geschlechtschromosomen sind submetazentrischcite-ref-yc1999-270-19-7[19]cite-ref-yc1999-f3-38-0[38] und mittelgroĂ. Das Y-Chromosom ist nicht viel kleiner als das X-Chromosom.cite-ref-kv2009-233-15-4[15]
Fortpflanzung
Die Fortpflanzungsperiode der Persischen Rennratte ist hauptsĂ€chlich jahreszeitabhĂ€ngigcite-ref-kv2009-235-39-0[39] und fĂ€llt als Anpassung an die harten Winter der höheren Lagencite-ref-r2005-237-40-0[40] in die wĂ€rmere Jahreszeit.cite-ref-nl1975-526-36-1[36] In Turkmenistan beginnt sie im MĂ€rz, wenn bis zu 20 Prozent aller Weibchen trĂ€chtig sind, und hat ihren Höhepunkt im Mai mit einem 30- bis 50-prozentigen Anteil trĂ€chtiger Weibchen. Im SĂŒden Transkaukasiens hĂ€ngt die Fortpflanzungsperiode stark vom Klima ab. In den ariden Subtropen hat sie ihren Höhepunkt mit 30 Prozent trĂ€chtigen Weibchen im MĂ€rz und endet im Mai bis August. In den Gebirgssteppen ist sie mit 25 Prozent trĂ€chtigen Weibchen im Mai, Juni und Juli stark verlĂ€ngert. In den semiariden Vorbergen liegt ihr Höhepunkt mit 31 Prozent bzw. 22 Prozent trĂ€chtigen Weibchen im MĂ€rz und April. Vereinzelt können in den subtropischen und semiariden Gebieten auch im Herbst trĂ€chtige Weibchen angetroffen werden.cite-ref-p-1990-267-41-0[41] In Aserbaidschan fĂ€llt der Fortpflanzungshöhepunkt mit bis zu 39 Prozent trĂ€chtigen Weibchen auf Mai bis Juni,cite-ref-w-1996-155ff-42-0[42] jedoch pflanzt sich die Persische Rennratte dort manchmal auch im Winter fort.cite-ref-nl1975-526-36-2[36] In Pakistan beginnt die Fortpflanzung im Aprilcite-ref-kv2009-236-43-0[43] und endet im Sommer.cite-ref-r2005-237-40-1[40] Bei einer Expedition in den Iran wurden von August bis Januar keine trĂ€chtigen Weibchen gefangen. Jedoch konnten im August, September, Oktober, November und Januar junge oder halbwĂŒchsige Tiere angetroffen werden.cite-ref-l1967-177-44-0[44] In menschlicher Obhut reicht die Fortpflanzungsperiode ebenfalls teilweise bis in den Winter.cite-ref-w-1996-155ff-42-1[42]cite-ref-w2008-59-45-0[45]
Die Tragzeit der Persischen Rennratte betrĂ€gt gewöhnlich etwa 28 Tage,cite-ref-r2005-237-40-2[40] jedoch wurde in menschlicher Obhut auch eine Dauer von nur 22 Tagen beobachtet.cite-ref-e1951-10-1[10]cite-ref-w-1996-155ff-42-2[42] In einem Jahr werden gewöhnlich zweicite-ref-nl1975-526-36-3[36] und nicht mehr als drei WĂŒrfe geboren.cite-ref-gj1995-persicus-13-7[13] In menschlicher Obhut können dagegen bis zu fĂŒnf WĂŒrfe in einem Jahr aufgezogen werden.cite-ref-w-1996-155ff-42-3[42]cite-ref-w2008-59-45-1[45] Der Abstand zwischen den Geburten betrĂ€gt dabei durchschnittlich 51,5 Tage und mindestens 24 Tage.cite-ref-w-1996-155ff-42-4[42] Die WurfgröĂe liegt gewöhnlich bei vier bis fĂŒnf Jungtierencite-ref-p-1990-267-41-1[41] und ist im Norden höher als im SĂŒden.cite-ref-kv2009-236-43-1[43] So wurden in Turkmenistan vier bis elf Jungtiere, in Afghanistan zwei bis acht Jungtierecite-ref-p-1990-267-41-2[41] und im Hazar-Ganji-Nationalpark in Pakistan basierend auf der Zahl der Embryonen oder der Uterusnarbencite-ref-kv2009-236-43-2[43] durchschnittlich 3,46 Jungtiere je Wurf ermittelt. TrĂ€chtig gefangene Weibchen brachten dagegen in Pakistan hĂ€ufig nur zwei Jungtiere zur Welt.cite-ref-r2005-237-40-3[40] Bei in menschlicher Obhut gehaltenen Exemplaren wurden durchschnittlich 4,02 Jungtiere je Wurf gezĂ€hlt.cite-ref-w-1996-155ff-42-5[42]
Im Jahr ihrer Geburt tragen die Jungtiere selbst kaum zur Fortpflanzung bei. Basierend auf der Anzahl der Embryonen wurde im SĂŒdwesten Aserbaidschans ein maximaler Populationszuwachs von 347 Prozent vom FrĂŒhling bis zum Herbst berechnet.cite-ref-p-1990-267-41-3[41]
Verbreitung und Fossilfunde
Verbreitung
Das Verbreitungsgebiet der Persischen Rennratte erstreckt sich ĂŒber das Iranische Hochland im Iran und in Afghanistan sowie ĂŒber angrenzende Gebiete Pakistans, Turkmenistans, Aserbaidschans, Armeniens, der TĂŒrkei und des Irak.
Im Iran fehlt sie in den WĂ€ldern am Kaspischen Meer sowie in den monsunalen WĂ€ldern der SĂŒdkĂŒste.cite-ref-h1973-83-46-0[46] In Pakistan ist sie ausschlieĂlich westlich des Induscite-ref-p-1990-265-5-18[5] in Belutschistan und im sĂŒdlichen Wasiristan verbreitet.cite-ref-r2005-235-14-2[14] In Turkmenistan kommt sie von den Karabil- und Badchys-Höhen westwĂ€rts ĂŒber den Kopet-Dag bis zum GroĂen und Kleinen Balkan vor, in Jahren hoher Populationsdichte nördlich bis zu den sĂŒdlichen und östlichen HĂ€ngen der Hochebene von TĂŒrkmenbaĆy.cite-ref-gj1995-persicus-13-8[13] In Transkaukasien erstreckt sich ihr Verbreitungsgebiet vom Talysch-Hochland in Aserbaidschan westwĂ€rts ĂŒber die sĂŒdöstlichen Vorberge des Kleinen Kaukasus,cite-ref-e-2008-persicus-47-0[47] den Mittellauf des Aras und ĂŒber Nachitschewancite-ref-kv2009-233-15-5[15] bis Armawir im SĂŒden Armeniens.cite-ref-gj1995-persicus-13-9[13] In der TĂŒrkei kommt sie im Nordostencite-ref-yc1999-269-48-0[48] sowie im SĂŒdosten am Oberlauf von Euphrat und Tigris vor.cite-ref-p-1990-265-5-19[5] Im Nordosten des Irak ist sie auf das kurdische Bergland beschrĂ€nkt.cite-ref-hb1991-293-20-1[20]
Ihr Verbreitungsgebiet ĂŒberschneidet sich fast im gesamten Gebiet mit dem der Libyschen Rennratte und dem der Sundevall-Rennratte, im Nordwesten mit dem der Tristram-Rennratte, dem der Aserischen Rennratte und dem der Armenischen Rennratte sowie im Nordosten mit dem der Mittagsrennratte und dem der GroĂen Rennmaus.cite-ref-p1998-98ff-49-0[49] Es grenzt im Nordosten an das der Sarudny-Rennrattecite-ref-h1973-f20-50-0[50] und im SĂŒdosten an das der Indischen WĂŒstenrennratte.cite-ref-r2005-236-240-51-0[51]
Fossilfunde
Fossilfunde einer der Persischen Rennratte nahestehenden Form sind aus dem nordiranischen JungpleistozĂ€n bekannt.cite-ref-gj1995-persicus-13-10[13] In der nordostirakischen Schanidar-Höhle stammen 70 Prozent der gefundenen Nagetierknochen von Meriones cf. persicus. Knochen und Baue wurden dort auch am Grab eines Neandertalers (Shanidar IV) gefunden. Die durch Pollenfunde nachgewiesenen und gewöhnlich als Grabbeigaben gewerteten BlĂŒten von Schafgarben, Sonnenwend-Flockenblume, GreiskrĂ€utern, Traubenhyazinthen, Eibisch und vom MeertrĂ€ubel Ephedra altissima könnten durch diese Tiere eingetragen worden sein.cite-ref-m2003-300-52-0[52] Am westiranischen Warwasi-Felsdach ist die Form ebenfalls das bei weitem am hĂ€ufigsten gesammelte Nagetier mit Funden aus dem MoustĂ©rien, dem Baradostien und dem Zarzien.cite-ref-t1975-147f-53-0[53] In der nordostirakischen Palegawra-Höhle machen ihre etwa 14.400 Jahre alten Knochencite-ref-kv2009-234-54-0[54] 10,8 Prozent der SĂ€ugetierfossilien und knapp 40 Prozent der Nagetierfossilien auscite-ref-tr1974-t1-55-0[55] und in der nordostiranischen Ali-Tepe-Höhle wurde etwa 11.400 bis 12.400 Jahre altes Fossilmaterial gefunden.cite-ref-kv2009-233-15-6[15]cite-ref-kv2009-234-54-1[54] HolozĂ€nes, etwa 3000 bis 4000 Jahre altescite-ref-kv2009-234-54-2[54] Material stammt aus Höhlen an den sĂŒdlichen HĂ€ngen des Armenischen Hochlands und vom mittleren Arastalcite-ref-v1967-303-56-0[56] etwa 100 Kilometer sĂŒdöstlich von Jerewan.cite-ref-kv2009-234-54-3[54] Ihre KörpergröĂe hat sich wĂ€hrend der gesamten Zeit nicht wesentlich verĂ€ndert.cite-ref-t1975-147f-53-1[53]
WeiterfĂŒhrende Informationen
Weblinks
Commons
: Meriones persicus
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⹠Meriones persicus in der Roten Liste gefÀhrdeter Arten der IUCN.
⹠Fotos von Balg und SchÀdel (Memento vom 28. August 2007 im Internet Archive) eines mÀnnlichen Meriones persicus suschkini aus dem Kopet-Dag
âą Persische RennmĂ€use, Exotische Nager â mit Angaben zur Haltung als Heimtier
Literatur
âą IrenĂ€us Eibl-Eibesfeldt: Gefangenschaftsbeobachtungen an der Persischen WĂŒstenmaus (Meriones persicus persicus Blanford): Ein Beitrag zur vergleichenden Ethologie der Nager. In: Zeitschrift fĂŒr Tierpsychologie. Band 8, Nr. 3, 1951, ISSN 1439-0310, S. 400â423 (home.arcor.de [PDF; 899 kB]).
âą Anne Weber: Die Persische Rennmaus: Meriones persicus. Natur- und Tier-Verlag, MĂŒnster 2008, ISBN 978-3-86659-047-2.
Verwendete Literatur
âą StĂ©phane Aulagnier, Patrick Haffner, Anthony J. Mitchell-Jones, François Moutou, Jan Zima, Olivier Roth, Hans C. Salzmann: Die SĂ€ugetiere Europas, Nordafrikas und Vorderasiens. Haupt, Berlin / Stuttgart / Wien 2009, ISBN 978-3-258-07506-8 (Ăbersetzung aus dem Französischen).
âą Gordon Barclay Corbet: The Mammals of the Palaearctic Region: A Taxonomic Review. British Museum (Natural History)/Cornell University Press, London/Ithaca 1980, ISBN 0-8014-1171-8 (korrigierter Nachdruck).
âą Jamshid Darvish: Morphometric comparison of fourteen species of the genus Meriones Illiger, 1811 (Gerbillinae, Rodentia) from Asia and North Africa. In: Iranian Journal of Animal Biosystematics. Band 5, Nr. 1, 2009, ISSN 1735-434X, S. 59â77 (profdoc.um.ac.ir [PDF; 662 kB]).
âą IrenĂ€us Eibl-Eibesfeldt: Gefangenschaftsbeobachtungen an der Persischen WĂŒstenmaus (Meriones persicus persicus Blanford): Ein Beitrag zur vergleichenden Ethologie der Nager. In: Zeitschrift fĂŒr Tierpsychologie. Band 8, Nr. 3, 1951, ISSN 1439-0310, S. 400â423, doi:10.1111/j.1439-0310.1951.tb00182.x.
âą G. Eken, M. Sozen, S. Molur: Meriones persicus. In: IUCN 2010 (Hrsg.): IUCN Red List of Threatened Species. Version 2010.4. (iucnredlist.org).
âą Eckhard Grimmberger, Klaus Rudloff, Christian Kern: Atlas der SĂ€ugetiere Europas, Nordafrikas und Vorderasiens. Natur- und Tier-Verlag, MĂŒnster 2009, ISBN 978-3-86659-090-8.
âą Igor Michailowitsch Gromow, Margarita Alexandrowna Jerbajewa: ĐлДĐșĐŸĐżĐžŃаŃŃОД ŃаŃĐœŃ Đ ĐŸŃŃОО Đž ŃĐŸĐżŃДЎДлŃĐœŃŃ
ŃĐ”ŃŃĐžŃĐŸŃĐžĐč. (ĐаĐčŃĐ”ĐŸĐ±ŃĐ°Đ·ĐœŃĐ” Đž ĐłŃŃĐ·ŃĐœŃ) [Die SĂ€ugetiere Russlands und angrenzender Gebiete. Hasenartige und Nagetiere]. Russische Akademie der Wissenschaften (Zoologisches Institut), Sankt Petersburg 1995 (zoometod.narod.ru (Memento vom 11. MĂ€rz 2007 im Internet Archive)).
âą David Lakin Harrison, Paul Jeremy James Bates: The Mammals of Arabia. 2. Auflage. Harrison Zoological Museum, Sevenoaks (England) 1991, ISBN 0-9517313-0-0.
âą Erwin J. Hentschel, GĂŒnther H. Wagner: Wörterbuch der Zoologie. 7. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag (Elsevier), Heidelberg 2004, ISBN 3-8274-1479-2.
âą Boris KryĆĄtufek, Vladimir VohralĂk: Mammals of Turkey and Cyprus. Rodentia II: Cricetinae, Muridae, Spalacidae, Calomyscidae, Capromyidae, Hystricidae, Castoridae. UniversitĂ€t Primorska, Koper 2009, ISBN 978-961-6732-11-6.
âą Nikolai Pawlowitsch Naumow, W. S. Lobatschew: Ecology of desert rodents of the U.S.S.R. (jerboas and gerbils). In: Ishwar Prakash, Pulak K. Ghosh (Hrsg.): Rodents in Desert Environments. Dr. W. Junk, Den Haag 1975, ISBN 90-6193-080-4, S. 465â598.
âą Jochen Niethammer: WĂŒhler. In: Bernhard Grzimek (Hrsg.): Grzimeks EnzyklopĂ€die SĂ€ugetiere. Band 5, S. 206â265 (elfbĂ€ndige Lizenzausgabe, 1988).
âą Ronald M. Nowak: Walkerâs Mammals of the World. 6. Auflage. Johns Hopkins University Press, Baltimore/London 1999, ISBN 0-8018-5789-9.
âą Pawel Alexandrowitsch Pantelejew: ĐŃŃĐ·ŃĐœŃ ĐалДаŃĐșŃĐžĐșĐž: ĐĄĐŸŃŃаĐČ Đž аŃДалŃ/The Rodents of the Palaearctic: Composition and Areas. Russische Akademie der Wissenschaften, Moskau 1998.
âą Igor Jakowlewitsch Pawlinow, Ju. A. Dubrowski, Olga Leonidowna Rossolimo, Je. G. Potapowa: ĐĐ”ŃŃĐ°ĐœĐșĐž ĐŒĐžŃĐŸĐČĐŸĐč ŃаŃĐœŃ [RennmĂ€use der Welt]. Nauka, Moskau 1990, ISBN 5-02-005350-3.
âą Rudolf Piechocki: Familie WĂŒhler. In: IrenĂ€us Eibl-Eibesfeldt, Martin Eisentraut, Hans-Albrecht Freye, Bernhard Grzimek, Heini Hediger, Dietrich Heinemann, Helmut Hemmer, Adriaan Kortlandt, Hans Krieg, Erna Mohr, Rudolf Piechocki, Urs Rahm, Everard J. Slijper, Erich Thenius (Hrsg.): Grzimeks Tierleben: EnzyklopĂ€die des Tierreichs. Elfter Band: SĂ€ugetiere 2. Kindler, ZĂŒrich 1969, S. 301â344.
âą Thomas J. Roberts: Field Guide to the Small Mammals of Pakistan. Oxford University Press, Oxford/New York 2005, ISBN 0-19-579565-2.
âą GĂŒnter Schmidt: Hamster, Meerschweinchen, MĂ€use und andere Nagetiere. 2. Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart 1985, ISBN 3-8001-7147-3.
âą Anne Weber: Die Persische Rennmaus: Meriones persicus. Natur- und Tier-Verlag, MĂŒnster 2008, ISBN 978-3-86659-047-2.
âą N. K. Wereschtschagin: The Mammals of the Caucasus: A History of the Evolution of the Fauna. Israel Program for Scientific Translations, Jerusalem 1967 (BHL:100193 â Erstausgabe: 1959, Ăbersetzung aus dem Russischen).
âą I. A. Wolodin, O. G. Iltschenko, S. W. Popow: ĐĐ”ŃŃĐ°ĐœĐșĐž: ŃĐŸĐŽĐ”ŃĐ¶Đ°ĐœĐžĐ” Đž ĐŽĐ”ĐŒĐŸĐłŃаŃĐžŃ ĐżĐŸĐżŃĐ»ŃŃĐžĐč ŃĐ°Đ·ĐœŃŃ
ĐČĐžĐŽĐŸĐČ ĐČ ĐœĐ”ĐČĐŸĐ»Đ” [RennmĂ€use: Haltung und Populationsentwicklung verschiedener Arten in Gefangenschaft]. Moskauer Zoo, Moskau 1996 (gerbil-world.org (Memento vom 6. September 2010 im Internet Archive) [DOC; 4,3 MB]).
âą Nikolai Nikolajewitsch Woronzow: Evolution of the Alimentary System in Myomorph Rodents. Indian National Scientific Documentation Centre, Neu-Delhi 1979 (BHL:100196 â Erstausgabe: 1967, Ăbersetzung aus dem Russischen).
âą Nuri YiÄit, ErcĂŒment Ăolak: A study of the taxonomy and karyology of Meriones persicus (Blanford, 1875) (Mammalia: Rodentia) in Turkey. In: Turkish Journal of Zoology. Band 23, Nr. 3, 1999, ISSN 1300-0179, S. 269â274 (gov.tr [PDF; 191 kB]).
Anmerkungen
cite-note-hb1991-292-11. â Harrison und Bates, 1991 (S. 292)
cite-note-c1980-125-22. â Corbet, 1980 (S. 125)
cite-note-g-2009-168-33. â Grimmberger und Mitarbeiter, 2009 (S. 168)
cite-note-g-2009-169-44. â Grimmberger und Mitarbeiter, 2009 (S. 169)
cite-note-p-1990-265-55. â Pawlinow und Mitarbeiter, 1990 (S. 265)
cite-note-a-2009-224-66. â Aulagnier und Mitarbeiter, 2009 (S. 224)
cite-note-n1988-256-77. â Niethammer, 1988 (S. 256)
cite-note-hw2004-meriones-88. â Hentschel und Wagner, 2004 (âMerĂonesâ, S. 342)
cite-note-p1969-343-99. â Piechocki, 1969 (S. 343)
cite-note-e1951-1010. â Eibl-Eibesfeldt, 1951
cite-note-d2009-f8-1111. â Darvish, 2009 (Abb. 8, S. 71)
cite-note-kv2009-230-1212. â KryĆĄtufek & VohralĂk, 2009 (S. 230)
cite-note-gj1995-persicus-1313. â Gromow und Jerbajewa, 1995 (Meriones persicus (Memento vom 20. MĂ€rz 2007 im Internet Archive))
cite-note-r2005-235-1414. â Roberts, 2005 (S. 235)
cite-note-kv2009-233-1515. â KryĆĄtufek & VohralĂk, 2009 (S. 233)
cite-note-kv2009-t44-1616. â KryĆĄtufek & VohralĂk, 2009 (Tab. 44, S. 232)
cite-note-w2008-5-1717. â Weber, 2008 (S. 5)
cite-note-kv2009-231-1818. â KryĆĄtufek & VohralĂk, 2009 (S. 231)
cite-note-yc1999-270-1919. â YiÄit und Ăolak, 1999 (S. 270)
cite-note-hb1991-293-2020. â Harrison und Bates, 1991 (S. 293)
cite-note-p-1990-259f-264-270-308-2121. â Pawlinow und Mitarbeiter, 1990 (S. 259â260, S. 264, S. 270 & S. 308)
cite-note-p-1990-252-2222. â Pawlinow und Mitarbeiter, 1990 (S. 252)
cite-note-n1999-1455-2323. â Nowak, 1999 (S. 1455)
cite-note-ss1966-t2-2424. â Sokolow und Skurat, 1966 (Tab. 2, S. 544)
cite-note-kv2009-232-2525. â KryĆĄtufek & VohralĂk, 2009 (S. 232)
cite-note-p-1990-255-2626. â Pawlinow und Mitarbeiter, 1990 (S. 255)
cite-note-h1973-86-2727. â Hassinger, 1973 (S. 86)
cite-note-gj1995-meriones-2828. â Gromow und Jerbajewa, 1995 (Meriones (Memento vom 22. MĂ€rz 2007 im Internet Archive))
cite-note-p-1990-264-2929. â Pawlinow und Mitarbeiter, 1990 (S. 264)
cite-note-p-1990-257-3030. â Pawlinow und Mitarbeiter, 1990 (S. 257)
cite-note-yc1999-t1-3131. â YiÄit und Ăolak, 1999 (Tab. 1, S. 271)
cite-note-v1979-t7-3232. â Woronzow, 1979 (Tab. 7, S. 256)
cite-note-v1979-257-3333. â Woronzow, 1979 (S. 257)
cite-note-v1979-276-3434. â Woronzow, 1979 (S. 276)
cite-note-p-1990-253-3535. â Pawlinow und Mitarbeiter, 1990 (S. 253)
cite-note-nl1975-526-3636. â Naumow und Lobatschew, 1975 (S. 526)
cite-note-yc1999-273-3737. â YiÄit und Ăolak, 1999 (S. 273)
cite-note-yc1999-f3-3838. â YiÄit und Ăolak, 1999 (Abb. 3, S. 272)
cite-note-kv2009-235-3939. â KryĆĄtufek & VohralĂk, 2009 (S. 235)
cite-note-r2005-237-4040. â Roberts, 2005 (S. 237)
cite-note-p-1990-267-4141. â Pawlinow und Mitarbeiter, 1990 (S. 267)
cite-note-w-1996-155ff-4242. â Wolodin und Mitarbeiter, 1996 (S. 155â163)
cite-note-kv2009-236-4343. â KryĆĄtufek & VohralĂk, 2009 (S. 236)
cite-note-l1967-177-4444. â Lay, 1967 (S. 177)
cite-note-w2008-59-4545. â Weber, 2008 (S. 59)
cite-note-h1973-83-4646. â Hassinger, 1973 (S. 83)
cite-note-e-2008-persicus-4747. â Eken und Mitarbeiter, 2008
cite-note-yc1999-269-4848. â YiÄit und Ăolak, 1999 (S. 269)
cite-note-p1998-98ff-4949. â Pantelejew, 1998 (S. 98â101)
cite-note-h1973-f20-5050. â Hassinger, 1973 (Abb. 20, S. 84)
cite-note-r2005-236-240-5151. â Roberts, 2005 (S. 236, S. 240)
cite-note-m2003-300-5252. â Merlin, 2003 (S. 300)
cite-note-t1975-147f-5353. â Turnbull, 1975 (S. 147â148)
cite-note-kv2009-234-5454. â KryĆĄtufek & VohralĂk, 2009 (S. 234)
cite-note-tr1974-t1-5555. â Turnbull & Reed, 1974 (Tab. 1, S. 94â95)
cite-note-v1967-303-5656. â Wereschtschagin, 1967 (S. 303)